In den 1940er-Jahren war Seeger Mitbegründer der Folk-Gruppe The Weavers, die mit Songs wie „Goodnight, Irene“ große Erfolge feierte. Aufgrund seiner linken politischen Haltung und seiner Weigerung, vor dem „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ (HUAC) auszusagen, wurde er in den 1950er-Jahren auf die schwarze Liste gesetzt und zeitweise von Radio und Fernsehen ausgeschlossen.
Trotz dieser Repressionen blieb Seeger aktiv und engagierte sich musikalisch für die Bürgerrechtsbewegung, die Anti-Vietnamkriegs-Proteste und den Umweltschutz. Lieder wie „If I Had a Hammer“, „Turn! Turn! Turn!“ und „Where Have All the Flowers Gone?“ wurden zu internationalen Hymnen des Protests und der Hoffnung.
Neben seiner musikalischen Arbeit setzte sich Seeger praktisch für ökologische Projekte ein, etwa mit dem Hudson River Sloop Clearwater, das zur Reinigung des Hudson River beitrug. Für sein Lebenswerk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Grammy Lifetime Achievement Award. Pete Seeger starb am 27. Januar 2014 im Alter von 94 Jahren und hinterließ ein musikalisches und politisches Erbe, das bis heute nachwirkt.
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