Gitarre lernen für Anfänger in 5 Teilen

Teil 1

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Du willst Gitarre lernen und fragst dich: "Welche Gitarre ist die richtige für mich?"

Kurz erklärt: Es gibt drei Haupttypen.


  • Die Klassikgitarre hat Nylonsaiten. Sie sind weich, tun weniger an den Fingern weh und sind ideal für Anfänger und Fingerstyle.
  • Die Western- oder Akustikgitarre hat Stahlsaiten. Sie klingt lauter und brillanter, wird oft für Pop und Singer-Songwriter genutzt.
  • Und dann gibt es die E-Gitarre. Sie braucht einen Verstärker, ist sehr vielseitig und wird vor allem in Rock und Pop gespielt.
Mein Tipp für Anfänger:

Wenn du singen und begleiten willst – nimm eine Akustikgitarre.
Wenn du klassische Stücke magst – eine Klassikgitarre.

Im nächsten Teil schauen wir uns die Gitarre genauer an.

Teil 2

Bevor wir spielen, lernen wir kurz die wichtigsten Teile der Gitarre kennen.


Ganz oben ist der Kopf – hier sitzen die Stimmmechaniken. Mit ihnen stimmen wir die Saiten.

Der lange Teil ist der Hals. Darauf liegen die Bünde – sie helfen dir, die richtigen Töne zu greifen.

Vorne ist der Sattel, am Ende der Steg. Sie bestimmen, wo die Saite schwingt.

Der große Teil ist der Korpus. Er verstärkt den Klang der Gitarre.

Merke dir vor allem drei Dinge:

Kopf – zum Stimmen,
Hals – zum Greifen,
Korpus – für den Klang.

Im nächsten Teil lernst du, wie man die Gitarre richtig stimmt.

Teil 3

Gitarre stimmen – ganz einfach.



„Eine gestimmte Gitarre ist extrem wichtig – sonst klingt alles falsch, egal wie gut du spielst.

Die sechs Saiten heißen von oben nach unten:

E – A – D – G – B – E

Einfacher Merksatz:

"Eine Alte Dame Geht Bananen Essen."

Am leichtesten stimmst du mit einer Tuner-App auf dem Smartphone.

Du spielst jede Saite einzeln und drehst an den Mechaniken, bis der richtige Buchstabe angezeigt wird.

Ganz wichtig:

Stimme langsam und immer nur eine Saite nach der anderen.

Wenn deine Gitarre gestimmt ist, können wir endlich Akkorde spielen.

Im nächsten Teil lernst du deine ersten zwei.

Teil 4

Jetzt kommen deine ersten Akkorde – und gute Nachrichten: Sie sind sehr einfach!



Der erste Akkord heißt E-Moll, kurz Em.

Du setzt den zweiten und dritten Finger im zweiten Bund auf die A- und die D-Saite – alle Saiten dürfen klingen.

Der zweite Akkord ist Asus2.

Hier setzt du den zweiten und dritten Finger im zweiten Bund auf die D- und G-Saite, also einfach jeweils eine Saite weiter gegenüber .

Wichtig:
  • Drücke nicht zu fest, aber klar.
  • Spiele alle Saiten langsam einzeln von der tiefsten bis zur höchsten Saite an.
  • Wechsle ruhig ein paar Mal zwischen Em und Asus2 hin und her.
Das trainiert deine Finger.

Im nächsten Teil zeige ich dir ein einfaches Schlagmuster.

Teil 5

Ein Akkord klingt erst richtig gut mit einem Rhythmus.


Wir starten mit dem einfachsten Schlagmuster überhaupt:

Vier Abschläge nach unten.

Zähle dabei laut mit:

Eins – Zwei – Drei – Vier

Wenn das klappt, probiere dieses Muster:

Runter – Runter Hoch – Runter - Runter Hoch

Gezählt wird dabei:

Eins – Zwei und – Drei Vier und

Schlage locker aus dem Handgelenk – nicht aus dem Arm.









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