"Blues Breakers with Eric Clapton" (The Beano Album) - John Mayall
Während in England (und auch weltweit) die Beatles-Mania grassierte, schwelte im musikalischen Untergrund im Swinging London der 1960-iger Jahre eine neue musikalische Richtung - der British Blues.
Die Legende weiß zu berichten, dass Clapton bei den Aufnahmen in einem anderen Raum sitzen musste, da er seinen Marshall JTM45 Combo bis zum Anschlag aufgerissen hatte, um auf seiner 1960-iger Les Paul diesen singenden Ton zu erhalten. Das Krankheitsbild des Tinnitus war zur der Zeit noch weitestgehend unbekannt.
Clapton erklärt seine Gitarrentechnik
Für mich waren Eric Claptons Adaptionen von Robert Johnsons Klassiker "Ramblin' On My Mind" und Freddie Kings Instrumental "Hideaway" enorm wichtig. Letzteres strotzt nur so vor klassischen Gitarrenlicks und ich habe das Stück in jungen Jahren Note für Note kopiert bis ich es konnte, alldieweil es nie nach Clapton klang. Erst später sollte ich kapieren, dass die Finger eines jeden Gitarristen bei Vibrato, Bendings etc. für den individuellen Ton verantwortlich sind. Das ist bei jedem Gitarristen der Welt anders und gleichsam so einmalig wie ein Fingerabdruck.
Auf "Ramblin' On My Mind" ist Clapton auch erstmals als Sänger zu hören, obwohl er seinen Gesang zu der Zeit nicht besonders prickelnd fand.
Clapton machte nach dem Album Peter Green Platz, da er sich anschickte, zusammen mit Jack Bruce und Ginger Baker die erste Supergroup der Rockgeschichte aus der Taufe zu heben - The Cream!
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